Schiffsbeteiligungen - Clever Geld investieren!
In den vergangenen Jahren haben sich Schiffsfonds zu einer viel beachteten Anlageform entwickelt. Durch die Investition von der Anleger werden Schiffe entweder aus zweiter Hand erworben oder in Bau und Betrieb genommen. Dabei unterscheidet man je nach Anlagetyp zwischen Investitionen in sog. Frachter für Massengut (Bulker), Frachter für Fahrzeugtransporte (Car Carrier), Containerschiffe, Mehrzweckschiffe (Multi- purpose ships) und sogar Binnenschiffe wie Flußkreuzfahrtschiffe.

Schiffsfonds sind unternehmerische Beteiligungen, welche in den vergangenen Jahren enorme Chancen auf große Gewinne vorwiesen. Aber wie bei allen wirtschaftlichen Kalkulationen müssen auch hier die Risiken abgewogen werden. Die meisten Schiffe, die unter den Voraussetzungen eines Fonds in Auftrag gegeben werden, sind ausländische Produktionen. Hauptsächlich laufen diese Schiffe aus Gründen der Kostenminimierung auf Werften in China, Polen oder Korea vom Stapel. Die meisten Schiffe sind bereits schon während ihrer Bauphase für mehrere Jahre verchartert, wobei zu beachten ist, dass dieser erste Chartervertrag meist so abgeschlossen wird, das die laufenden Kosten gedeckt sind und sich eine Wirtschaftlichkeit des Betriebs einstellt.
Erst nach diesem ersten Vertrag wird durch die Schließung neuer Verträge versucht, eine noch höhere Chartergebühr zu erzielen und somit den Fondanteilseignern eine Ausschüttung, die über ihren Investitionen liegt, zu generieren. Genau an diesem Punkt beginnt für den Investor auch das nicht zu verachtende unternehmerische Risiko, da der Erfolg der Anlage von vielen Faktoren wie zum Beispiel Wechselkursen, steuerliche Rahmenbedingungen und vor allem außerplanmäßigen Kosten abhängig ist. Auch sind die schwankenden Einnahmen aus Charterraten zu berücksichtigen, die auch gleichzeitig die Nachfrage nach Schiffen jeglicher Couleur widerspiegeln und am Ende der Laufzeit den Verkaufspreis des Schiffes bestimmen. Man unterscheidet zwischen zwei Arten von Fondangeboten: Zum einen den offenen Schiffsfond, bei dem der Anleger zu jeder Zeit ein- und aussteigen kann, da die Fondgesellschaft gesetzlich verpflichtet ist, die Anteile zum jeweiligen Tageskurs zurück zu nehmen. Lesen Sie mehr zum Thema Geschlossene Schiffsbeteiligung.